By Prof. Dr. Arnold Picot (auth.), Herbert Tillmann, Arnold Picot (eds.)

Die Umstellung von der analogen zur digitalen terrestrischen Verbreitung von Hörfunk und Fernsehen eröffnet die Möglichkeit, die Nutzung einiger Frequenzen neu zu diskutieren, weil die digitale Rundfunkübertragung mit weniger Spektrum auskommt. Diese „Digitale Dividende" kann in shape zusätzlicher Angebote neuer Dienste oder Rundfunkangebote realisiert werden. Die gesamtgesellschaftliche Abwägung ihrer Nutzung muss im Spannungsfeld zwischen der Verschiedenartigkeit der Telekommunikations- und Medienmärkte im nationalen und internationalen Nachbarraum erfolgen. Fragen sind: Wie entsteht größtmöglicher Nutzen aus der Digitalisierung für die Bürger? Welche Anwendungen werden neu entstehen, welche bestehenden Dienste sind von den Veränderungen betroffen? Welche Erwartungen und Handlungsbedarfe richten sich an die Politik? Die Fragen wurden in der Fachkonferenz von hochrangigen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Rundfunk und Politik aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.

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Kinder und Jugendliche mit Diabetes: Medizinischer und psychologischer Ratgeber für Eltern, 2. Auflage

Unser variety hat Diabetes – was once nun? Wird bei einem variety Diabetes diagnostiziert, ist in seinem Leben nichts mehr so, wie es vorher struggle. Die ersten Fragen, die sich Eltern stellen, wenn der Kinderarzt ihnen die Diagnose Diabetes mitteilt, sind meist: Wie wird unser style damit umgehen? Wie ok? nnen wir ihm helfen?

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Die indirekten Effekte sind eher vernachlässigbar gering. Dagegen machen die externen Effekte mehr als 10% des Gesamtnutzens aus. Produzentenrente Konsumentenrente Indirekter Nutzen Externalitäten Gesamtnutzen Italien 2,6 13,7 0,7 2,5 19,5 Niederlande 0,6 3,4 0,1 0,6 4,9 Slowakische Republik 0,1 0,6 0,2 0,1 1,0 Bild 8: Kosten/Nutzen für Szenario 3 (80MHz) in Mrd. € NPV Quelle: SVP (2008) Bild 9 zeigt die Bedeutung der einzelnen Nutzenkategorien für den Base Case des Rundfunks. Im Vergleich zum Mobilfunk fällt die relativ geringere Bedeutung der Produzentenrente auf.

Es sollen in diesem Verfahren nur 72 MHz, das sind 18%, dieses Spektrums, für die Versorgung mit breitbandigem Internetzugang auf dem flachen Land zur Verfügung gestellt werden. Der Löwenanteil der Digitalen Dividende und damit technologisch die Möglichkeit, mehr Inhalte auch im terrestrischen Bereich für den Rundfunk zu nutzen, verbleibt beim Rundfunk. Diese Prioritätensetzung soll gar nicht umgedreht werden. Das muss man deutlich unterstreichen. Wenn wir uns ansehen, wie diese 18% bisher genutzt werden, muss man dazu sagen, dass hier nicht überall der Rundfunk vertreten ist, sondern wir haben Bereiche – und das war im Zusammenhang mit der Verordnung diskutiert worden –, in denen militärische Nutzung in diesem Spektrum ist.

Für den kommt es auf Qualität und Vielfalt an, aber nicht auf den Verbreitungsweg. Da bin ich bei der DVB-T Versorgung. Natürlich haben wir DVB-T inzwischen ausgebaut. Das ist auch mit dem Engagement der öffentlich-rechtlichen Programme getan worden und ist eine gute Sache für Deutschland. Aber wir müssen einfach sehen, dass die privaten Programmveranstalter in vielen Regionen nicht mitgezogen sind und dass wir etliche Regionen in Deutschland haben, in denen nur die öffentlich-rechtlichen vorhanden sind.

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